Dienstag, 25. November 2014

Imker, Barkeeper und Heilige


Ambrosius von Mailand, Sankt Peter am Wimberg (Bild)
Der heilige Ambrosius ist Schutzpatron der  Imker, Wachszieher und Lebkuchenbäcker, der Bienen, Haustiere und des Lernens. Seine Attribute sind Geißel, Buch und Bienenkorb.

Montag, 24. November 2014

Lebzelter - ein Leben für den Honig

Der Lebzelter

Die Nürnberger Zwölfbrüderbücher, Totenbücher eines mittelalterlichen Altersheims für bedürftige Handwerker, erinnern mit kolorierten Illustrationen, wie die ehemaligen Meister ihren Beruf ausübten. Einer der Heimbewohner war Hans Buehl, ein Lebzelter.

Freitag, 21. November 2014

Wie man alt wird? "Innen mit Mulsum, außen mit Öl"!

Römisches Mahl - Fresko aus Herculaneum (Gemeinfrei)
Der Aperitif der Römer war ein aus Wein und Honig gemischtes Getränk, das beim Mahl,  vor dem Essen oder zur Vorspeise gereicht wurde. Kaiser Augustus soll einen 100 jährigen Gast nach dem Rezept für sein hohes Alter gefragt haben. Die Antwort kam knapp und präzise: "Innen mit Mulsum, außen mit Öl"

Dienstag, 18. November 2014

"Die Biene ist gelandet"

Expedition 41 Soyuz TMA-13M Landung Bild: NASA

Die "erste Biene im All" stammt aus einem Bienenstock vom Dach der Bundeskunsthalle Bonn. Im Gegensatz zu anderen Tieren, die als "Dogonauten", "Monkeynauten" oder "Frogonauten" zu Versuchszwecken in die Erdumlaufbahn geschossen wurden, blieb der "Apinautin" aus dem Rheinland ein Heldentod im Dienste der Wissenschaft erspart.

Dienstag, 4. November 2014

Menschen, Bienen, Sensationen


Der Chinese Shen Ping ist amtierender Weltmeister im Bee Bearding
"Größer, höher, weiter, länger, ..., erfolgreicher" - Warum wollen Menschen "jeden Tag ein bisschen besser"  werden?  Auch das Reich der Bienen wird mit den Maßstäben der Leistungsgesellschaft gemessen.

Metamorphosen - Vom Bienenkönig zur Bienenmutter

Auch sieht die Zofen man, die guten,
Schon emsig hin- und wiedergehn;
Denn Ihre Majestät geruhten
Höchstselbst soeben aufzustehn. (w. Busch)
Wie Menschen über Bienen denken, verrät viel über die Menschen und den jeweiligen Zeitgeist. Seit der Antike spiegeln wir uns selbst in unseren Vorstellungen von Göttern und Tieren. Anthropomorphismus nennt man diese Art von Nabelschau.